Die Liebesgeschichte zwischen Christian und Nele, die von ihren parallel laufenden Interessen zunächst nichts wissen, gehört zu den besten, die in den letzten Jahren auf Deutsch geschrieben worden sind - gerade in ihrer Nüchternheit und vermeintlichen Abgeklärtheit. Peltzer arbeitet mit schnellen Schnitten, mit Filmtechniken, mit knappen Dialogen. Es ist erstaunlich, wie plastisch die Figuren werden, obwohl die Sprache nicht psychologisiert und ausmalt. Auch die Männer vom Staatsschutz, die in etlichen kurzen Szenen genau skizziert werden, erscheinen ausdifferenziert und keineswegs als bloße Marionetten. Peltzer charakterisiert seine Figuren durch kleine Details, durch ihre Alltagsverrichtungen, durch ihre Art des Sprechens: Der Roman ist eine Collage von Bildern, Kameraschwenk folgt auf Kameraschwenk. — Helmut Böttiger in der Süddeutschen vom 15.9.2007 über Ulrich Peltzers Roman Teil der Lösung
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