Von Wahnbildern, Irrtum, fixen Ideen ist im Weiteren die Rede, und das sind nur die sanftesten Beschreibungen der Newtonschen Optik, gegen die hier der Dilettant Goethe antritt, der die Farbenlehre zeitlebens als sein bedeutendstes Werk ansah. Beides, die Maßlosigkeit der Polemik und der gegen Newton gerichtete Vorwurf des bewussten Forschungsbetrugs sind indes so provozierend sturköpfige Dokumente des Goetheschen Denkens, dass man sie doch gern verstünde.